Hello North, South and the whole Universe!

CITSAUG sucht nach einer neuen theatralen, atmosphärischen Ästhetik im reflexiven Dialog.

Im Mittelpunkt der Begegnung mit anderen sind die eigenen Interessen, die über jenen einer Gesellschaft stehen, die gerade erst im Begriff ist, das Mittelalter hinter sich zu lassen…

und zum Hier und Jetzt im globalen Kontext findet, wo der Dialog lediglich die Macht der „global Players“ verdeckt. Weder der Kaiser, noch der Zar, noch der Chef, noch der Banker, noch der Arbeiter haben heute die Macht, das Geschehen in der Gesellschaft über den Dialog zu beeinflussen.

Wir haben eine Politik, die  jedes gesellschaftliche Problem zu einem neuen Markt macht. Krankheit wird zum Markt, Ungerechtigkeit wird zum Markt, Bildung wird zum Markt, alles ist Markt, Nord und Süd ist ein Markt mit einem Gefälle, wo die Sieger eindeutig feststehen.

Ähnlich ist es in der Forschung: Wir steuern auf eine Forschung zu, die kein Wissen generiert, sondern Meinungen mit viel Geld zementiert. Wissen ist, wenn es keine Zweifel gibt. Da wo der Zweifel herrscht, herrscht Verzweiflung.

Wir haben Krieg – in Afghanistan, in Syrien etc. –  weil der Markt ihn braucht. Das war bereits vor 100 Jahren im 1. Weltkrieg der Fall, denn wenn es einen groteskeren Krieg gibt als jenen damals, dann diesen des Geldes heute. Denn Markt ist Krieg, Selbsterhaltungstrieb für Produkte und Dienstleistungen, die wir schon lange nicht mehr brauchen.

Was wir brauchen ist nicht Verzweiflung, sondern echten Dialog! Dialog und Begegnungen darüber, in welcher Demokratie wir in Zukunft leben wollen?

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